Babysitten

Ein verantwortungsvoller Job: Babysitten

Ein verantwortungsvoller Job: Babysitten

Als Babysitter übernehmen Sie einen extrem verantwortungsvollen Job. Eltern geben Ihr Kind in Ihre Hände und müssen dafür absolutes Vertrauen in Sie haben. Dies bekommen sie entweder, wenn sie den Babysitter kennen oder wenn Referenzen und Diplome sie von den Fähigkeiten der Aufsichtsperson überzeugen. Dies ist besonders wichtig, wenn es sich nicht nur eine gelegentliche Aufsicht, sondern einen regelmäßigen Job mit festen Betreuungszeiten handelt.

Wer nur hin und wieder Kinder von Bekannten und Nachbarn beaufsichtigt, muss nichts weiter beachten, als sich mit den Eltern über die Zahlungsmodalitäten zu einigen. Handelt es sich jedoch um eine regelmäßige Betreuung zu festgelegten Zeiten, sind die Eltern laut Gesetzgeber dazu verpflichtet, für den Babysitter wie für eine Haushaltshilfe eine Unfallversicherung abzuschließen. Sie können notfalls auf diesen Versicherungsschutz bestehen, denn damit sind Sie sowohl während der Betreuungszeit als auch auf dem Weg zum Kind versichert. Der Babysitter selbst sollte eine erweiterte Haftpflichtversicherung abschließen. Zudem sollte er als Minijobber bei der Minijob-Zentrale angemeldet werden.

 

Weiterbildungen und Diplome

Neben guten Referenzen überzeugen absolvierte Kurse, die eventuell von einem Diplom gekrönt sind, Eltern von einem Babysitter. Kurse gibt es bereits für Jugendliche ab 14 Jahren, die stundenweise Kinder betreuen dürfen. In diesen Babysitter-Kursen lernen die Teilnehmer Säuglingspflege, Erste Hilfe bei Krankheit und Unfall, Rechte und Pflichten eines Babysitters, Einschätzung des kindlichen Entwicklungsstands und Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder. Angeboten werden diese Kurse zum Beispiel vom Deutschen Roten Kreuz, dem Kinderschutzbund, Vereinen, Kirchen und der Arbeiterwohlfahrt. Eine Auflistung von Kursen nach Bundesländern geordnet gibt es auf der Seite Hallo Babysitter. Wer einen dieser Kurse erfolgreich abschließt, erhält ein Diplom.

 

Als Tagesmutter oder Tagesvater arbeiten

Dies ist nicht einfach ein Job, den man so nebenbei starten kann, sondern eine Berufung, der man sich voll und ganz widmen sollte. Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, muss sich vom Jugendamt auf Eignung testen lassen und eine Ausbildung absolvieren. Zudem müssen Tagespflegepersonen kindgerechte Räume zur Verfügung stellen können. Je nach Bundesland kommen bestimmte Auflagen hinzu. Umfassend informieren kann man sich auf Tagesmutter.com.