Eigene Wohnung oder eigenes Zimmer vermieten

Wohnraum vermieten: lukrativ, aber nicht immer legal

Wohnung oder Zimmer vermieten: lukrativ, aber nicht immer legal

Dank diverser Internet-Plattformen ist es sehr einfach, die eigenen vier Wände zeitweise zu vermieten und damit in kurzer Zeit gutes Geld zu verdienen. Die meisten denken zunächst an Platzhirsch Airbnb. Der ist fraglos der populärste Anbieter, und Gastgeber können auf dieser Plattform gute Preise erzielen. Allerdings ist Airbnb durch einige Punkte etwas in Verruf geraten wie beispielsweise die umständliche Anmeldung und die recht hohen Preise. Andere Internetseiten bekommen dadurch mehr Chancen, weshalb es sich lohnt, auch dort zu inserieren.

Der ehemals deutsche Anbieter 9flats war mit einer Note von 2,5 Testsieger in der Kategorie „Portale für Privatzimmer und –wohnungen“ bei Stiftung Warentest und bekommt auch von seinen Nutzern regelmäßig sehr gute Bewertungen. Diese schätzen an 9flats unter anderem die im Vergleich zu Airbnb vielfältigeren Bezahlmöglichkeiten.

Eine weitere Alternative ist der Schweizer Anbieter Housetrip, der zum Reiseportal Tripadvisor gehört. Vorteil für Vermieter: Er profitiert von der mitgliederstarken Reise-Community von Tripadvisor. Einziger deutscher Anbieter ist aktuell das 2011 gegründete Portal Wimdu. Dessen Nutzer verdienen laut Wimdu im Schnitt 900 Euro monatlich für die Vermietung ihres Wohnraums.

Wer Wohnraum über eine Online-Plattform vermieten möchte,  sollte sich jedoch vorher juristisch absichern. Ist man selbst nur Mieter, benötigt man die schriftliche Genehmigung des Eigentümers zur Untervermietung. Dies entfällt nur, wenn die Untervermietung bereits im Mietvertrag ausdrücklich erlaubt ist. Zudem muss die Vermietung im Einklang mit den Regeln der jeweiligen Stadt sein. Viele Städte haben einige schmerzhafte Sanktionen in petto. Deswegen am besten vorher genau die Vorschriften studieren.