Schuhe und Kleidung verkaufen

Schrank ausmisten kann bares Geld bringen.

Schrank ausmisten kann bares Geld bringen.

Natürlich lassen sich abgelegte Kleidungsstücke und Schuhe auch auf dem Flohmarkt oder bei Ebay verticken, aber das Erste ist umständlich und zeitaufwendig, das Zweite wenig einfallsreich, zumal es wesentlich zielgruppenspezifischere Marktplätze gibt.

Schuhe verkaufen

„Wo ein Wille ist, da ist auch ein Schuhgeschäft“. Unzählige Witze kursieren über Frauen mit Schuhtick. Klischee oder nicht, es gibt tatsächlich viele Damenschuhe im Umlauf. Nichts einfacher also, als mit dem Verkauf von nicht mehr benötigten Schuhen schnell an Geld zu kommen. Dieser Markt ist immer gefräßig.

Online bieten sich neben Ebay auch eine Reihe spezialisierter Shops, die auf die Zielgruppe zugeschnitten sind. Auf Xanaroo wird frau neben ihren ausrangierten Schuhen auch gleich noch Taschen los. Die Artikel müssen fotografiert und bepreist werden. Ist ein Verkauf getätigt, versendet man via DHL-Lieferschein von Xanaroo. Innerhalb der folgenden Tage landet dann das Geld auf dem Konto.

Nicht ganz so lukrativ, aber dafür mit viel gutem Gefühl lassen sich Schuhe auf der Seite Shuuz.de vom Kolpingwerk verkaufen. Wahlweise kann man sich das Geld überweisen lassen oder für einen guten Zweck spenden (wenn zu Hause die Kasse wieder stimmt). Schuhe wird man zudem auch beim Mädchenflohmarkt und bei Momox Fashion (s.u.) los.

Kleidung verkaufen

Schon eine Institution im Online-Kleiderverkauf ist der Kleiderkreisel mit aktuell 12 Millionen Mitgliedern weltweit. Hier lassen sich abgelegte Klamotten verkaufen, aber nach Gusto auch tauschen oder verschenken. Die Chancen, dass die aussortieren Teile hier möglichst schnell den Besitzer oder öfter die Besitzerin wechseln, stehen ausgesprochen gut. Das gleiche Prinzip steckt auch hinter Kleiderkorb, allerdings mit deutlich weniger Nutzern.

Auch der Mädchenflohmarkt ist bereits eine feste Größe im Online-Modebetrieb. Hier wechseln nicht nur Klamotten, sondern auch Schuhe, Taschen, Schmuck und Accessoires ihre Besitzer. Verkäufer können ihre Artikel selbst onlinestellen oder auf den Concierge-Service von Mädchenflohmarkt zurückgreifen. Der übernimmt Fotografieren der Artikel und Verkauf und behält dafür 40 Prozent des Verkaufspreises. Bequemer geht es kaum.

Wer überwiegend Designermode zu verkaufen hat, wendet sich beispielsweise an Second Herzog. Wenn auch Kindermode verkauft werden soll, sind Momox Fashion (hier gibt es auch eine neue Heimat für Schuhe) und Percentil (ehemals Kirondo) noch gute Möglichkeiten. Alle drei Anbieter nehmen die zu verkaufenden Produkte versandkostenfrei entgegen und stellen sie online.